Kehrer Verlag

Der Kehrer Verlag ist ein Kunstbuchverlag mcm taschen sale, der auf Fotografie, Bildende Kunst und Klangkunst spezialisiert ist.

Gegründet wurde der Verlag 1995 von Klaus Kehrer. Er hat seinen Sitz im Heidelberger Heinsteinwerk, einer ehemaligen, denkmalgeschützten Keramikfabrik (Baujahr 1912). Von 2010 bis 2013 unterhielt der Verlag einen Showroom in den Räumlichkeiten des Kunstbuchvertriebs Vice Versa in Berlin-Prenzlauer Berg, in dem regelmäßig Buchpräsentationen, Artist Talks etc. stattfanden. Die Publikationen entstehen im Verbund mit Kehrer Design, dem angeschlossenen Büro für Gestaltung und Kommunikation.

Der Verlag ist Mitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Der Verlag gibt jährlich rund 100 Titel heraus. Er arbeitet eng mit Künstlern und Institutionen zusammen und hat sich mit seinem künstlerisch anspruchsvollen Programm auf dem internationalen Kunstbuchmarkt einen Namen gemacht. Zu den Künstlern, deren Werke im Kehrer Verlag erschienen sind

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, zählen unter anderem Nobuyoshi Araki, Jessica Backhaus, Leigh Bowery, Paul Cézanne, Henry Horenstein, Rinko Kawauchi, Andrej Krementschouk, Saul Leiter, Anders Petersen, Julius Shulman

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, Fiona Tan und Donald Wexler. Wichtige Institutionen, mit denen der Verlag kooperiert, sind u. a. das Museum Tinguely in Basel, das Museum Frieder Burda in Baden-Baden, die Deichtorhallen in Hamburg, das Jüdische Museum München und die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.

Der Verlag ist deutscher Partner des European Publisher Award for Photography (EPAP), eine Initiative europäischer Verlagshäuser zur Förderung zeitgenössischer Fotografie. Weitere Partner sind u. a. Actes Sud (Frankreich) und Dewi Lewis Publishing (England). Die Gewinnerin 2013 war die russische Fotografin Alisa Resnik mit ihrer Serie „One Another“, die überwiegend im nächtlichen Berlin entstanden ist.

Jugend UNO Netzwerk Schweiz

Das Jugend UNO Netzwerk Schweiz (JUNES) vereint als Schirmorganisation Schweizer Studierendenorganisationen und Schülerorganisationen, welche sich mit der UNO auseinandersetzen.

Gegründet im Jahre 2007 durch die damalige Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, vereinigt JUNES heute zwölf Vereine aus drei Schweizer Sprachregionen. Die Mehrheit der Mitgliedsvereine sind Model United Nations (MUN) Teams. Diese Vereine führen regelmässig Simulationen unterschiedlicher UNO-Konferenzen durch. Ausserdem organisieren sie vielfältige Anlässe zu Themen

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, die Zielsetzungen, Aufgaben und Probleme der UNO betreffen.

JUNES koordiniert auf nationaler Ebene die Aktivitäten seiner Mitgliedsvereine und führt unterschiedliche Projekte durch. Jedes Jahr findet die nationale Model United Nations-Konferenz mit Teilnehmern aus der ganzen Schweiz statt, das JUNESMUN. An dieser Konferenz werden Verhandlungen verschiedener UN-Gremien simuliert und aktuelle UNO-Themen diskutiert.

Ebenfalls jährlich findet das Intra-Swiss Forum on the United Nations (ISYFUN) statt mit einem Besuch des UNO-Hauptquartiers in Genf, sowie ein Workshop zu einem UNO-releventan Thema, ein MUN Workshop (ein Training im Bereich Rhetorik, Rules of Procedures oder ähnliches), eine Podiumsdiskussion und MiniMUN (Model United Nations Konferenz an Gymnasien).

Neben diesen jährlichen Projekten werden auch einmalige Projekte durchgeführt. Im Jahre 2011 fand eine Jugend-UNO-Generalversammlung im Bundeshaus statt, im Zusammenhang mit der Wahl von Joseph Deiss zum Präsidenten der UNO- Generalversammlung. Ein Media Workshop im selben Jahr für MUN-Teams aus ganz Europa hatte das Ziel, die Kommunikationsfähigkeit der Jugend-UNO-Vereine zu stärken und die Öffentlichkeit effektiver für UNO-Themen zu sensibilisieren. Im Jahre 2013 findet ein interkulturelles Studienprojekt zum Thema „soziale Verantwortung von Unternehmen“ (Corporate Social Responsibility) statt. Im Rahmen dieses Projektes werden Veranstaltungen in der Schweiz sowie eine Studienreise nach Ghana in Zusammenarbeit mit UNYA Ghana durchgeführt.

JUNES ist Mitglied des SAJV (Schweizer Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände) und von UNYANET (United Nations Youth Associations Network), ein europaweites Netzwerk von UNYAs. Ausserdem arbeitet JUNES mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), der Gesellschaft Schweiz-UNO (GSUN), JUNON

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, der Schweizer Gesellschaft für Aussenpolitik (SGA) und der UNO Academia zusammen.

JUNES wird teilweise durch das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) finanziert. Mit dem EDA wurde vertraglich festgelegt, dass jährlich folgende Projekte durchgeführt werden: JUNESMUN, ISYFUN, ein MUN Workshop, ein UNO Workshop und eine Podiumsdiskussion. Für zusätzliche Projekte werden jeweils Sponsoren gesucht.

Folgende Schweizer Vereine sind Mitglied von JUNES:

Javier Martínez Tabernero

Javier Martínez Tabernero (* 10

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. Mai 1997 in Pamplona) ist ein spanischer Fußballspieler.

Martínez begann seine Karriere beim CA Osasuna. Im August 2014 spielte er erstmals für die B-Mannschaft in der Tercera División. Mit den Amateuren verpasste er 2014/15 erst im Playoff den Aufstieg in die Segunda División B.

Im Oktober 2015 spielte er erstmals für die Profis in der Segunda División, als er am 9. Spieltag der Saison 2015/16 gegen Albacete Balompié in der Schlussphase eingewechselt wurde. Zu Saisonende stieg er sowohl mit den Profis in die Primera División, als auch mit der B-Mannschaft in die Segunda División B auf.

Alejandro Berenguer | Cayetano Bonnín | Aitor Buñuel | Adrián Cruz | Mario Fernández | Javier Flaño | Miguel Flaño | Unai García | José Manuel García Maurin&nbsp

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;| David García Zubiria | Kenan Kodro | Jordan Lotiès | Juan Martínez | Mikel Merino | Maikel Mesa | Bogdan Milić | Miguel Olavide | Cecilio Pérez | Matej Pucko | Luis Ramos Martins | Alejandro Sánchez | Oier Sanjurjo | Roberto Torres

Trainer: Enrique Martín Monreal

Ottokar Luban

Ottokar Luban (* 1937 in Berlin-Kreuzberg) ist ein deutscher Historiker und Sekretär der internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft.

Ottokar Luban studierte zwischen 1956 und 1960 Geschichte an der Pädagogischen Hochschule (PH) Berlin-Lankwitz, das Studium finanzierte er durch eine gleichzeitige Tätigkeit als Postfacharbeiter. Seit 1960 arbeitete er als Geschichtslehrer in Berlin-Wedding, 1966 bis 1968 absolvierte er ein Zusatzstudium Sonderpädagogik an der PH Berlin-Lankwitz. Danach wirkte er als Sonderschullehrer an Schulen in Berlin-Wedding und Berlin-Tempelhof.

Von 1969 bis 1971 absolvierte er ein nebenberufliches Studium an der Freien Universität Berlin in den Fächern Moderne Geschichte

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, Politologie und Erziehungswissenschaften.

Neben seiner Tätigkeit als Lehrer widmete sich Luban seit den 1970er Jahren der Erforschung der Geschichte der Arbeiterbewegung, insbesondere der Novemberrevolution und dem Wirken der Spartakusgruppe. In zahlreichen Aufsatzveröffentlichungen in deutscher und englischer Sprache widmete er sich dabei immer wieder auch der Biographie Rosa Luxemburgs. Gemeinsam mit der Luxemburg-Biographin Annelies Laschitza gilt Luban mittlerweile als größter Kenner der Luxemburg-Biographie, seit mehreren Jahren leitet er zudem als Sekretär die Internationale Rosa-Luxemburg-Gesellschaft.

Ottokar Luban ist Mitglied der Historischen Kommission der Berliner SPD.

Bücher

Herausgeber

Aufsätze (chronologisch, Auswahl)

Christian Erhard von Nettelbladt

Christian Erhard Freiherr von Nettelbladt (* 14. Januar 1792 in Rostock; † 20. März 1863 ebenda) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Bibliothekar.

Christian Erhard Freiherr von Nettelbladt war ein Sohn des Rostocker Justizkanzlei-Direktors Karl Friedrich Wilhelm von Nettelbladt aus seiner zweiten Ehe mit Christiane Eberhardine, geb. Prehn (1756–1796). Christian Karl Friedrich Wilhelm von Nettelbladt war sein Halbbruder.

Er besuchte die Schule der Herrnhuter in Großhennersdorf. Im Alter von knapp 15 Jahren wurde er im Dezember 1806 an der Universität Rostock immatrikuliert und studierte Rechtswissenschaften hier und an der Universität Tübingen. An der Universität Göttingen wurde er 1812 Mitglied des Corps Vandalia Göttingen.

Nach seinem Examen trat er in den Dienst des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin und wurde Auditor beim Amt Toitenwinkel.

1834 wurde er an die Universitätsbibliothek Rostock versetzt

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. Als Zweiter Bibliothekar war er für die Neuorganisation der Bibliothek verantwortlich. Er übernahm 1837 die Leitung des Münzkabinetts und erweiterte die Sammlung beträchtlich.

Am 20. Januar 1842 ernannte ihn die Philosophische Fakultät der Universität Rostock zu ihrem Ehrendoktor.

Wie sein Vater und sein Halbbruder war Christian Erhard von Nettelbladt Freimaurer. Er trat 1812 in die Loge Zum Tempel der Wahrheit ein und erlangte 1814 in der Loge St

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. Erich in Stockholm den Meistergrad. Wie sein Halbbruder war er dem Schwedischen Lehrsystem zugetan. Ab 1819 war er 41 Jahre lang Meister vom Stuhl (Hüter des östlichen Tores) seiner Heimatloge und ab 1855 der Vereinten Loge. Bis 1860 war er auch Großmeister der Provinzial-Loge von Mecklenburg, Meister der St. Andreas-Loge Lucens in Rostock und Kapitelmeister. Nach Differenzen in der Loge legte er 1860 alle freimaurerischen Ämter nieder.

Er war verheiratet mit Sophie, geb

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. Ritzerow (1797–1873). Das Paar hatte drei Söhne und zwei Töchter. Die Söhne schlugen alle die Offizierslaufbahn ein und waren alle zuletzt Oberst a.D.:

Robert Honold

Robert Honold (* 7. Juni 1872 in Langenau

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; † 1953 in Ulm) war ein deutscher Ingenieur und Professor für Turbinenbau an der TH Graz.

Honold studierte in Stuttgart und Darmstadt Maschinenbau. In Stuttgart wurde er wie sein Bruder Gottlob Honold Mitglied der Studentenverbindung Landsmannschaft Saxonia. Er war als Ingenieur unter anderem bei der Maschinenfabrik Escher, Wyss & Cie beschäftigt und wurde später Assistent an der Lehrkanzel für Dampfmaschinen

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, Dampfkessel, Pumpen und Gebläse, sowie an der Lehrkanzel für Wasserkraftmaschinen und Hebepumpen der TH Darmstadt.

Hernach war er in diversen Firmen beziehungsweise als freischaffender Zivilingenieur tätig. Von 1916 wurde Honold zum Ordinarius für Maschinenbau (Maschinenzeichnen, Maschinenelemente I, Theorie und Bau der hydraulischen Motoren und Pumpen) an der Technischen Hochschule in Graz berufen. In den Studienjahren 1919/1920 und 1920/1921 übte er das Amt des Dekans der Fakultät für Maschinenbau und Elektrotechnik aus. 1927 wurde er emeritiert und lebte ab 1931 in Ulm.

Stadtwüstung Blankenrode

Die Stadtwüstung Blankenrode liegt östlich des heutigen Ortes Blankenrode (Stadt Lichtenau (Westfalen)). Auf der heutigen Wüstung lag früher eine Stadtbefestigung, die im 14. Jahrhundert aufgegeben werden musste.

Mitte des 13. Jahrhunderts beschlossen der Fürstbischof Simon I. von Paderborn (Bischof von 1247 bis 1277) und der Abt des Klosters Corvey, ihre Territorien besser vom Machtbereich der expandierenden Grafen von Waldeck zu trennen und abzusichern. Sie errichteten deshalb auf einem Sporn der südlichen Egge eine Grenzfestung. Die Festungsstadt wurde 1267 in einer Fehde zwischen Paderborn/Corvey und Waldeck/Osnabrück zum ersten Mal zerstört, wurde aber erneut aufgebaut; sicher bezeugt ist die Existenz von Burg und Stadt durch eine Urkunde von 1298. Eine Kirche ist für 1302 bezeugt.

Etwas sehr Besonderes ist, dass die Burgstadt durch einen doppelten Mittelwall, der die Stadt vom Königsweg, einer wichtigen Straßenverbindung trennte, in zwei Teile geteilt wurde. Im Ostteil der Stadt wohnten die Burgmannen und Ritter, im Westteil, der sehr wahrscheinlich erst nach 1267 hinzukam, lebten die Ackerbürger und Handwerker. Im Burgbezirk – dem castrum oder der borgh – lag auf einem Hügel die im Durchmesser 25 Meter große Rundburg, die von einem Burgvogt bewohnt wurde. Vögte waren „vor allem die Brobeke, Rabe von Pappenheim die von Spiegel.“ (H. Stoob)

Um 1307 wies der Ort nach einer Hardehauser Urkunde eine städtische Selbstverwaltung auf. Urkundlich erwähnt werden Blankenroder Stadträte, das Stadtsiegel und ein Stadtrichter erstmals im Jahr 1321. Blankenrode hatte sich zu einem blühenden Gemeinwesen entwickelt und hatte Rathaus, Richter, Bürgermeister, Kirche und auf der Ostseite einen Friedhof. Chronisten sprechen von 4 000 Einwohnern, was aber wesentlich zu hoch gegriffen sein dürfte. Nach neueren Forschungen war die bebaute Flache aber groß genug

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, dass der Ort damals über 1000 Einwohner gezählt haben dürfte.

Als Grenzfestung wurde Blankenrode immer wieder heftig umkämpft, teils zerstört, aber auch wieder aufgebaut und verstärkt. Im 14. Jahrhundert verlor der Ort für den Fürstbischof in Paderborn an Interesse und wurde mehrfach verpfändet. Die Pappenheim und die Brobeke teilten sich in den Pfandbesitz von Burg und Stadt.

Im Jahr 1390 nutzte der Waldecker Graf Heinrich VI. die Abwesenheit der Burgbesatzung während einer Fehde zwischen dem Paderborner Bischof Ruprecht von Berg und den Bengelern, brach in die Stadt ein und zerstörte sie völlig. Danach wurde die Stadt nicht wieder aufgebaut.

Die von Brobeke verkauften ihr letztes Eigentum bei der Stadtwüstung Blankenrode 1449 an die Stadt Warburg; die Ansprüche der Rabe von Pappenheim gingen 1451 an das Kloster Hardehausen über. Die Stätte blieb allerdings leer, und heute wachsen Bäume auf dem ehemaligen Siedlungsraum.

Stoob: Blankenrode, in: Führer zu vor- und frühgeschichtl. Denkm., 1971, S. 261 f.

Koordinaten:

Ludwig Commerell

Ludwig Commerell (* 18. August 1818 in Tübingen; † 16. Oktober 1907 in Stuttgart) war ein württembergischer Konsul, Kaufmann und Unternehmer.

Ludwig Commerell, der von der Familie Louis genannt wurde, war ein Sohn des Wilhelm Comerell, des Poststallmeisters und Gastgebers zur Traube in Tübingen, und dessen Ehefrau Anna Maria, geb. Wezel. Er heiratete am 2. Dezember 1846 in Calw Marie Karoline Schill (* 10. September 1826; † 2. September 1912 in Stuttgart).

Im russischen Odessa war er Associé von S. Fenderich & Co. Von 1855 bis 1857 war er dort stellvertretender württembergischer Konsul und von 29

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. Juli 1864 bis 14. November 1871 württembergischer Konsul.

Am 2. Februar 1873 war er Mitgründer der Gesellschaft Bellino u. Fenderich in Odessa. Die deutsche Maschinenfabrik und Schiffswerft Bellino lag in der Nähe der großen deutschen Maschinenfabrik Höhn außerhalb der Zollgrenzen von Odessa im Arbeiter-Vorort Peresyp, in dem die Mehrheit der Bevölkerung russisch sprach und nur ein Fünftel jiddisch.

Alexandre Sabès Pétion

Alexandre Sabès Pétion (* 2. April 1770 in Port-au-Prince, Haiti; † 29. März 1818 ebenda) war ein haitianischer Politiker und von 1806 bis zu seinem Tode Präsident der Republik Haiti.

Pétion wurde als Sohn einer schwarzen Mutter und eines französischen Vaters in Port-au-Prince geboren. 1788 begab er sich nach Frankreich und wurde dort an der Militärakademie von Paris ausgebildet. 1798 kehrte er nach Haiti zurück und beteiligte sich an der Vertreibung der Briten aus Haiti. Als es danach zu Spannungen zwischen der schwarzen und der mulattischen Bevölkerungsgruppe Haitis kam, unterstützte Pétion, der selber Mulatte war, die mulattische Partei. Er schloss sich General André Rigaud und Jean-Pierre Boyer an und beteiligte sich 1799 an einer Rebellion gegen Toussaint L’Ouverture, dem War of Knives (Krieg der Messer). Die im Juni 1799 begonnene Revolte erwies sich jedoch als wenig erfolgreich und die Aufständischen mussten sich im November desselben Jahres in die strategisch wichtige Hafenstadt Jacmel im Süden Haitis zurückziehen. Pétion leitete die Verteidigung der Stadt, konnte jedoch nicht verhindern, dass sie im März 1800 fiel, was das Ende der Rebellion bedeutete. Zusammen mit anderen Führern der mulattischen Fraktion ging Pétion nach dem Ende des Aufstands ins Exil nach Frankreich.

Im Februar 1802 landeten Pétion, Boyer und Rigaud im Gefolge einer 12.000 Mann starken französischen Armee unter dem Kommando Charles Leclercs, deren Ziel die Absetzung Toussaints war, wieder in Haiti mcm taschen sale. Nach der Beendigung der Herrschaft Toussaints und seiner Deportation nach Frankreich brachen jedoch bald neue Streitigkeiten zwischen den Franzosen und den Einwohnern Haitis aus. Pétion schloss sich dabei den nach Unabhängigkeit für Haiti strebenden nationalistischen Kräften an und unterstützte General Jean-Jacques Dessalines, der ihm seinerzeit im Kampf um Jacmel noch gegenübergestanden hatte. Am 17. Oktober eroberten die Streitkräfte Dessalines schließlich Port-au-Prince und am 1. Januar 1804 wurde die Unabhängigkeit Haitis ausgerufen. Dessalines wurde zum Herrscher auf Lebenszeit ernannt und krönte sich am 6. Oktober 1804 selbst zum Kaiser von Haiti.

Als Dessalines am 17. Oktober 1806 ermordet wurde, führte Pétion eine nach demokratischen Reformen strebende Gruppe an und geriet so in einen Konflikt mit Henri Christophe, der Dessalines als autoritärer Herrscher Haitis nachfolgte. Das ihm als Kompromisslösung angebotene Amt eines demokratischen Präsidenten lehnte Christophe ab. Damit war Haiti erneut in zwei Lager gespalten und der alte Konflikt zwischen Schwarzen und Mulatten lebte wieder auf. Die ausbrechenden Kämpfe führten jedoch zu keiner Entscheidung, so dass es schließlich 1810 zu einem Friedensschluss kam, in dem Haiti in zwei Teile gespalten wurde. Während Christophe sich selbst zum König ausrief und als solcher den Nordteil Haitis regierte, beherrschte Pétion als Präsident der Republik Haiti, zu dem er bereits 1806 gewählt worden war, den Süden Haitis

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. In dieser Funktion empfand Pétion die ihm durch den gewählten Senat auferlegten Beschränkungen bald als lästig und löste diesen 1818 auf, nachdem er bereits 1816 zum Präsidenten auf Lebenszeit ernannt worden war.

Während seiner Herrschaft zog Pétion viele große Plantagengüter ein und ließ das Land an seine Anhänger und an die Bauernschaft verteilen, was ihm den Spitznamen Papa Bon-Kè („Gutherziger Papa“) einbrachte. Allerdings führte gerade diese Maßnahme Pétions zu einem schweren Rückschlag für die Wirtschaft seines Landes, da die Mehrzahl der neuen Landbesitzer nur noch für den Eigenbedarf anbaute. 1815 gewährte er Simón Bolívar Asyl und unterstützte ihn später auch materiell.

Am 29. März 1818 starb Pétion aufgrund einer Gelbfiebererkrankung. Sein Nachfolger wurde Jean-Pierre Boyer, dem bereits 1820 die Wiedervereinigung der beiden Teile Haitis gelingen sollte

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Anne Charlotte Leffler

Anne Charlotte Leffler (* 1. Oktober 1849 in Stockholm; † 21. Oktober 1892 in Neapel) war eine schwedische Schriftstellerin

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Sie begann als Jugendliche zu schreiben, ihre ersten Geschichten erschienen 1869 unter dem Pseudonym Carlot. Ihr Vater hatte sie herausgegeben. Nach ihrer Eheschließung mit G. Edgren 1872 begann sie, Theaterstücke zu schreiben, die einige Aufmerksamkeit erregten. Sie veröffentlichte sie aus Rücksicht auf die öffentliche Anstellung ihres Gatten anonym. Die Stücke wurden am Königlichen Dramatischen Theater Dramaten in Stockholm gespielt. Hervorzuheben ist zum einen Skådespelerskan (1873) (Die Schauspielerin) und zum anderen Pastorsadjunkten (1876). Sie wirkte wiederum ohne Namensnennung an der Aufführung des erstgenannten Stückes mit. So auch 1880 in Elvan.

1882 veröffentlichte sie das Werk Ur lifvet (Aus dem Leben), das Geschichten aus der Oberklasse Schwedens erzählt, unter eigenem Namen. Mehrere Geschichtensammlungen wurden unter demselben Titel herausgebracht. Andere Erfolge waren Sanna Kvinnor (1883) (Richtige Frauen) und En Räddande engel (1883) (Ein rettender Engel). Viele ihrer Stücke waren an Henrik Ibsens Werken orientiert, vor allem dessen Nora oder Ein Puppenheim, und handelten von den Problemen der Protagonistinnen aufgrund der benachteiligenden Stellung von Frauen in der damaligen Gesellschaft. Damit und mit ihrem Streben nach Authentizität brach sie, ebenso wie Ibsen, Sofja Kowalewskaja und andere, mit bis dahin geltenden Konventionen in der Hoffnung, die Situation verbessern zu können. Besonderes Talent bewies Leffler in der Gestaltung von Dialogen.

Sie trennte sich 1884 von ihren Mann und zog nach England. Hier kam sie in Kontakt mit Eleanor Marx und Edward Aveling. Dort schrieb sie 1885 Hur man gör gott (Artig sein). Zusammen mit Sofja Kowalewskaja schrieb sie 1887 ein Drama Kampen för lyckan (Der Kampf für das Glück). 1891 schrieb sie die Komödien Familjelycka (Familienglück) und Den kärleken! (Die Liebe

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!) nach ihrer Eheschließung mit dem italienischen Mathematiker Pasquale del Pezzo, Herzog von Cajanello. Ihr letztes Werk (1892) war eine Biografie über ihre Freundin, die Mathematikerin Sofja Kowalewskaja. Anne-Charlotte Leffler starb 1892 in Neapel an einer Blinddarmentzündung

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Viele ihrer Werke sind ins Norwegische, Dänische, Finnische, Russische, Deutsche, Englische, Niederländische, Italienische, Bulgarische und Kroatische übersetzt worden. Als erfolgreichstes Werk kann Sanna Kvinnor gelten. Es wurde noch dreimal am Dramaten aufgeführt und 1974 vom schwedischen Fernsehen verfilmt.

Anne Charlotte Leffler ist die Schwester des Mathematikers Gösta Mittag-Leffler.